Die meisten AI-Assistenten sind Blackboxes. Man tippt etwas ein, bekommt eine Antwort zurück und hat keine Ahnung, wo die Daten landen, wer sie sieht, oder was im Hintergrund damit passiert.
Das hat mich gestört. Also habe ich Dex gebaut.
Dex ist kein Chatbot mit Weboberfläche, den ich miete. Es ist ein Agent, der auf meiner eigenen Hardware läuft. Auf meinem MacBook Pro und einem Schweizer virtuellen Server. Mit Sprachmodellen, die ich selbst auswähle. Meine Daten bleiben in der Schweiz. Oder gar auf meinem Rechner.
Chatten
Via Telegram oder Terminal; rund um die Uhr erreichbar.
Suchen
Eigene SearXNG-Instanz, kein Google-Tracking.
Erinnern
Langzeitgedächtnis via ChromaDB; Dex vergisst nicht.
Coden
Schreibt und führt Python-Code in einer Sandbox aus.
Lesen
PDFs, Webseiten, Dokumente; direkt im Kontext.
Generieren
Bilder via Flux, Memes via imgflip auf Wunsch.
Warum das Ganze?
Es war (und ist) ein Lernprojekt. Ich wollte verstehen, wie ein AI Agent wirklich funktioniert. Nicht nur als Nutzer, der eine fertige App bedient, sondern von innen. Was ist ein Embedding? Wie funktioniert semantische Suche? Warum macht ein Sprachmodell, was es macht?
Irgendwann war es kein Lernprojekt mehr, sondern ein richtiges Werkzeug, das ich täglich nutze. Dex läuft 24/7. Hat ein eigenes Gedächtnis. Und eine Persönlichkeit, die ich, anders als bei ChatGPT, nicht einfach mag, sondern absichtlich so gebaut habe.
Funktionen
Python (custom, kein LangChain)
gemma4 via Infomaniak
gemma4 via Ollama
ChromaDB
SearXNG
Selbst Gehosteter Schweizer VPS
Telegram Bot
Web UI
Fast API
Voice-Steuerung via Whisper
Workspaces mit RAG und scheduler
Geplant
Tagesplanung via Kalender
Proaktive Nachrichten
Vision (Kamera)
Deep Research
Sprachausgabe via Kokoro
